Von den Käfern

Der bekannteste einheimische Käfer ist der Maikäfer. Diese Tiere krabbeln im Monat Mai aus der Erde. Maikäfer werden bis zu 3 cm lang und ihr Körper ist geteilt in den Kopf, die Brust und den Hinterleib. Das ist bei allen Käfern so. Sie haben 6 Beine und 4 Flügel.

Maikäfer kann man meistens am Abend entdecken. Sie mögen das frische Laub der Bäume besonders gern. Die Weibchen legen 20 bis 30 Eier in die Erde. Daraus schlüpfen die Engerlinge. Sie leben 2 bis 4 Jahre und ernähren sich von den Wurzeln der Pflanzen. Irgendwann wird aus dem Engerling eine Puppe und aus der Puppe ein Maikäfer. Der verlässt sein unterirdisches Versteck und hat dann nur noch ein kurzes Leben vor sich. Aber er kann fliegen.

Auf der Erde gibt es über 350.000 Käferarten. Sie kommen im Wasser und an Land vor, in heißen trockenen Wüsten und in kalten frostigen Gegenden. Manche können fliegen, andere schwimmen, wieder andere laufen umher oder graben Höhlen und Löcher.

Der kleinste Käfer ist der Federflügler, der gerade einmal 0,25 Millimeter lang wird. Man nennt ihn auch Zwergkäfer. Der Titanbock lebt in Südamerika. Er kann eine Länge von 17 Zentimetern erreichen und wiegt bis zu 100 Gramm.

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