Igel und ihre Stacheln

Igel haben Stacheln. Bei der Geburt sind es nur etwa 100, das Stachelkleid der erwachsenen Igel besteht hingegen aus 8000 Stacheln. Jeder Stachel ist ungefähr 2 bis 3 Zentimeter lang.

Wenn Igel eine Gefahr wittern, rollen sie sich zu einer Kugel zusammen. Die Stacheln schützen sie gegen Hunde und Füchse, allerdings helfen sie den Tieren gar nicht, wenn sie von einem Auto überfahren werden. Außerdem lassen sich die Räume zwischen den Stacheln schlecht pflegen. So werden Igel leider oft von Zecken und anderen Plagegeistern heimgesucht.

Igel leben meistens in der Nähe menschlicher Siedlungen. Sie halten sich gern unter Laub und Holzhaufen auf.

Igel ernähren sich vor allem von Käfern, Regenwürmern und den Larven von Schmetterlingen. Ohrwürmer mögen sie besonders gern. Außerdem fressen sie auch Schnecken, Hundert- und Tausendfüßler, Spinnen und Insekten.

Im Herbst fallen Igel in einen Winterschlaf, der bis zum März des nächsten Jahres dauert. Sie leben in dieser Zeit von den Fettreserven, die sie sich im Herbst anfuttern.

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